Der Bahnhof Kanal

Aus GUB Münster
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Inhalt

Überblick

GubOpenStreetMap-BfKanal.jpg GubOpenStreetMap-BfKanal (zoom).jpg
Gleisplan GUB Münster - BfKanal.png Gleisplan GUB Münster - BfKanal (zoom).png

Die Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal

KanalbrückeMitZug.jpg

Kanalbrücke mit Verkehr drunter und drüber (Blick nach Nordosten) (CT)

Heute ist die Kanalbrücke ein Einzelstück. 1930 gab es davon noch zwei (eigentlich drei, siehe Historie), die 1945 gesprengt wurden. Die aktuelle Brücke entspricht der südlichen der beiden. Auf die Nördliche weisen heute nicht einmal mehr Spuren hin.

Die heutige zweigleisige Eisenbahnbrücke (Ansicht aus Südwesten) über den Dortmund-Ems-Kanal wurde erst nach dem 2. Weltkrieg gebaut. Der Kanal war schon damals vor und nach der Brücke verbreitert worden war. Der Neubau entsprach zunächst nur der geringen Breite.




Captrain Kokszug auf dem Weg nach Bremen (Ton anstellen!) (CT)

Was versteht man unter einer Eisenbahnbrücke? Nichts, wenn gerade ein Zug darüber fährt! In der Tat kann man das Geräusch passierender Züge in 1-2km Umkreis der Kanalbrücke problemlos hören.

Es wurde bereits untersucht, ob man den Lärm mindern kann (Artikel "Schall-TÜV für laute Eisenbahnbrücke" in den Westfälischen Nachrichten vom 22.11.2016).

Im März 2020 würde ich sagen: Da ist noch nichts passiert!


Der ehemalige Anschluss Höltenweg

Panorama EKAN Weichen West.jpg Panorama Weichen am Westende Bbf Kanal (Blick nach Süden) (CT)

Zur Orientierung: Links geht es nach Sudmühle, rechts zur Kanalbrücke. Durch den Wald gegenüber führt die Kurve des ehemaligen Anschlusses Höltenweg.

Noch vor der Westseite der Kanalbrücke beginnt der (Betriebs-) Bahnhof Kanal. Bei etwa 4.25km zweigte ein Anschluss per Säge-Fahrt nach Süden ab. Das Google-Bild von 2010 zeigt mehr Gleis als 2013 dort lag: Die westlichste Weiche ist verschwunden und das dritte, südliche Gleis ist bis zum Prellbock abgebaut (warum hat man den nicht mitgenommen? Kann ich den haben?). Update: Der Prellbock ist weg, etwa seit Frühjahr 2014. Ich war’s nicht!

Hinter dem Prellbock hat man ein Stück Gleis herausgenommen und zur Seite gelegt. Auch ein Statement, wenn jemand den Anschluss nicht mehr bezahlen will! Von dort geht es weiter Richtung Süden zu einem ehemaligen Gebäude der Firma Frugenta, die diesen Anschluss nutzte.


Die Brücke über den Höltenweg

09 Höltenweg.jpg

Brücke über den Höltenweg (Google Earth)

Bei etwa 4.3km zweigt vom nördlichen Gleis ein weiteres nach Norden ab und steuert dadurch ein drittes Bahnhofsgleis bei. An der gleichen Stelle befindet sich eine Überleitung vom südlichen auf das nun mittlere Gleis. Dann geht es weiter über den Höltenweg. Die Brücke ist neueren Datums, hat aber neben den drei Gleisen Platz für ein weiteres im Norden.

Blickwinkel nächstes Bild .


Brücke Höltenweg.jpg

Brücke über den Höltenweg (Blick nach Süden) (CT)


To do: Bild Brache zwischen Kanal und Albersloher Weg (Google Earth)

Wie gesagt gab es noch eine Kanalbrücke etwa 80m nördlich der heutigen Überquerung, etwa auf halber Strecke zwischen GUB und der heutigen mehrspurigen Straßenbrücke. Zwischen dem ehemaligen nördlichen Gleis, das über diese Brücke führte, und den heutigen Gleisen liegt eine Brache, die sich, bei der Brücke über den Höltenweg angefangen, bis zum Albersloher Weg hin immer weiter verjüngt.

Östlich des Höltenwegs ist die Brache bebaut, und zwar mit einem Betriebshof der Stadt Münster (am halbrunden glänzenden Metall-Dach knapp links unterhalb der Bildmitte gut zu erkennen).


Der Betriebsbahnhof Kanal

Panorama EKAN Mitte.jpg Bbf Kanal, in der Mitte (Blick nach Südosten)

Zur Orientierung: Zur Orientierung: Links geht es nach Sudmühle, rechts zum Kanal.




Ludmilla mit langem Zug aus Schotterwagen Richtung Sudmühle (Ton an!) (CT)

Der Diesel-Sound und das Makro, denke ich, gleichen aus, dass die Sonne nicht scheint! Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, genießen...


Der ehemalige Anschluss Bahndepot

Bei 5.35km mündet (Update Ende 2017/ Anfang 2018: mündete) der Rest des ehemaligen Gleises, das den Kanal auf der nördlichen Brücke überquert hatte, in das nördliche Gleis ein.


Die Brücke über den Albersloher Weg

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Brücke über Albersloher Weg und WLE-Strecke nach Neubeckum (Google Earth)

Bei 5.45km trifft das nördliche auf das mittlere Gleis und es beginnen ein paar Meter Zweigleisigkeit. Es geht zweigleisig über die Brücke über die K10/Albersloher Weg und die WLE-Strecke nach Neubeckum. Das Karnevals- und Eisenbahn-Museum des Vereins “Pängelanton” (eine recht spezielle Kombination…) liegt nur 300m entfernt in östlicher Richtung am Erbdrostenweg. Dort hängt eine interessante Skizze des geplanten und nie gebauten Rangierbahnhofs Gremmendorf an der Wand. Frage ans Publikum: Wer hat den sehr detaillierten/ korrekten Plan erstellt?

Blickwinkel nächstes Bild .


Brücke Albersloher Weg.jpg

Brücke Albersloher Weg, Blick nach Westen) (CT)

Die direkt südlich vom Albersloher Weg gelegene sehr breite Aufschüttung westliche der Strecke birgt ein paar Überraschungen, die mit dem 2. Weltkrieg zusammenhängen: Der Bunker des Luftwaffenbergebataillon VII.


Panorama F911.jpg Panorama Einfahrsignal F911 (Blick nach Osten) (CT)



Notizen

  • Ganz allgemein: Gemessen daran, dass heute EKAN das Kernstück der GUB ist, fehlt hier eine Menge Text und Bilder!
  • Video: 20190615T204617 (2 Dieselloks mit Schotterzug)
  • Hinweis, dass EKAN 1940, also erst 10 Jahre nach der Eröffnung 1930 gebaut wurde, aber noch vor dem Krieg
  • Alten Zustand EKAN mit Signalen, Wärterhäuschen rekonstruieren
  • Auf der heutigen Brache gab es mal eine "Bahngärtnerei". Den Schacht für den Absperrhahn, der auf dem Plan auf dem Archiv verzeichnet ist, gibt es noch.
  • Erst 1957 konnte man (wieder) nach Süden fahren
  • Ehemaliger Abzweig westlich des Höltenwegs, der über den Höltenweg hinwegführte (1945)
  • Ehemaliges "Wärterhäuschen" westlich des Höltenwegs
  • Ausbau der Weiche Anschluss Höltenweg ("Frugenta")
  • Video Zug über Höltenweg
  • Großer Abstand der Masten für die Oberleitung von der Strecke (östlich vom Höltenweg) -> Zunächst falsch gedacht, dass das was mit der ursprünglichen großzügigeren Planung zu tun hat, denn die Elektrifizierung kam erst in der 1960ern.
  • Betonreste auf der Wiese Nähe Brücke Höltenweg
  • Beschriftung der Meldungs-Säule (in Log gefunden: https://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000006024&seite=33&begriff=&tin=&kategorie=, https://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000007339)
    • "FS" (Streckenfernsprechverbindung), "FbUD" (Fernsprechbezirksverbindung für Unfallnachrichten und Dienstgespräche) in Relief unten auf Säule, dazwischen zwei (defekte) Druckknöpfe
    • Oben nebeneinander "Fs", "FbUD"
    • in der Mitte untereinander ".-", "-.", "Notruf Fs"
    • unten in Gruppe "Freier Ruf" nebeneinander "-", ".". "-" und "." scheinen Tonsignale zu sein.
    • Darauf hinweisen, dass Vandalen die Klappe abgerissen hatte und dies repariert worden ist
    • Mittlerweile fehlt wg Vandalismus die Abdeckungen der Drucktaster -> das wurde wieder repariert/ behoben
  • Basis des "Wärterhäuschens" östlich der Strecke neben der Treppe Nähe Albersloher Weg. Dazu mal die Schrebergärtner interviewen. -> Das müsste das ursprüngliche Wärterstellwerk Ko gewesen sein.
  • Austausch Signal N595
  • "Mysterium" des Bunkers, den 7° Org erforscht hat
  • Nach dem die Rangierfahrt der WLE 21 vom April 2020 auf YouTube hochgeladen ist, darauf bei Erwähnung der WLE-Strecke verlinken, ggf. auch auf die ASM-Sonderfahrt Münster/ Neubeckum
  • Austausch Weichen am Westende Bahnhof Kanal
  • Ende 2020 wurde nördlich vom Albersloher Weg umfangreich und grob Gebüsch gerodet - angesichts des Flurschadens eine fragwürdige Aktion



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