Verbindungskurve Güterbahnhof-Kanal

Aus GUB Münster
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Die Verbindungskurve vom Güterbahnhof Münster zum Betriebsbahnhof Kanal unterquerte die nördlichen Gleise und die Verbindungskurve Kanal-Rinkerode und überquerte als drittes Gleis der südlichen Kanalbrücke den Dortmund-Ems-Kanal. Diese Brücke wurden im Krieg ebenfalls von den Deutschen gesprengt, aber nach dem Krieg neu erbaut, dieses mal nur zweigleisig. Die Kurve war anscheinend nicht voll ausgebaut, aber befahrbar, und wurde im Krieg genutzt wenn das Nordende des Hauptbahnhofs unpassierbar war.

Im Gebiet der Verbindungskurven am Lechtenberg befinden sich einige Brachen, auf denen Bäume, Sträucher und Gestrüpp stehen. Diese bilden teilweise im Sommer einen dichten Verhau. Ich bin nun schon öfters durch die Brombeeren geturnt, aber erst 2019 viel mir etwas auf, was ich bisher übersehen hatte!

EineSchieneImWald.jpg

Sieh da, ein Stück Stahl.


ZweiSchienenImWald.JPG

Beim ersten Vorübergehen hatte ich gar nicht gesehen, dass die Schiene Gesellschaft hatte, aber Gleise treten bevorzugt paarweise auf; so auch hier.



Schlüsse

So weit, so gut! Aber wozu gehören die Schienen? Das dünne Profil lässt vermuten, dass die Verbindung immer nur provisorisch war. Ein Vergleich des Höhenprofils von Heute und der Luftbilder von 1930 zeigt: Die Gleise gehören zur Verbindungskurve zwischen Güterbahnhof und Bahnhof Kanal. Hat vielleicht der große Bombenkrater einen Abtransport verhindert?

Ich bin der "Ortsgüterkurve" vom Containerterminal bis zur GUB gefolgt. Ich denke, das hier ist die einzige Stelle, an denen noch was den Gleisen übrig ist.


Notizen

  • Sind von der Ortsgüterkurve Brücken zwischen Güterbahnhof und Lechtenberg übrig?
    -> Ja! Überführung über die Siemensstraße; da geht heute ein Fußweg drunter durch