Die Brücke über den Höltenweg

Aus GUB Münster

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Brücke über den Höltenweg (Google Earth)

Bei etwa 4.3km zweigt vom nördlichen Gleis ein weiteres nach Norden ab und steuert dadurch ein drittes Bahnhofsgleis bei. An der gleichen Stelle befindet sich eine Überleitung vom südlichen auf das nun mittlere Gleis. Dann geht es weiter über den Höltenweg.

Die Brücke ist neueren Datums (1976), hat aber neben den drei Gleisen, die dort schon liegen, Platz für ein weiteres im Norden. Man merkt immer wieder, dass die DB in den 70ern und 80ern bei den Neubauten (Höltenweg, Albersloher Weg - dort nicht, Wolbecker Straße) anscheinend immer noch die Option eingeplant hatte, bei Bedarf ein weiteres Gleis verlegen zu können.

Blickwinkel nächstes Bild .


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Brücke über den Höltenweg (Blick nach Süden) (CT)






Kurzer Zug mit Selbstentladewagen mit Kalk (Blick nach Süden) (CT)

Der Zug kommt aus Mecklenbeck - deshalb ist er so nah an der Nordseite der Brücke, wo das Überholungsgleis verläuft.


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Brache Bbf Kanal (Google Earth, CT)

Zwischen dem ehemaligen nördlichen Gleis (blau), das über die nördliche Kanalbrücke führte, und den heutigen Gleisen (weiß) liegt eine Brache (gelb markiert).

Westlich des Höltenwegs ist die Fläche unbebaut. Der Bahndamm für das Nordgleis wurde abgetragen. Immer wieder bildet sich ein Wäldchen, das immer wieder mal teilweise gerodet wird - eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? Ein altes Aluminium-Boot, Lage von Obdachlosen und Reste von Diebesgut habe ich dort auch schon gefunden.

Östlich des Höltenwegs ist die Brache bebaut, und zwar mit einem Betriebshof der Stadt Münster (am halbrunden glänzenden Metalldach gleich rechts der Straße gut zu erkennen). Rechts vom Gebäude lagern Baustoffe und sind Fahrzeuge abgestellt.

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Damm Nordgleis, Blick nach Nordosten (CT)

Vom Nordgleis ist ein Rest im Osten erhalten. Dazu mehr unter "Historie: Die Anschlussstelle Bahndepot".

Der Bahndamm für das Nordgleis geht noch weiter und erstreckt sich auch heute noch vom ehemaligen Anschluss im Osten bis zum Höltenweg, wie durch den Zaun des Bauhofs von der Straße aus bestens zu sehen ist. Die Schotterauflage ist ebenfalls erhalten, wie auch die Trichter einiger Bombenkrater.



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